Entstehung Tipp-Kick

Tipp-Kick ist nicht nur das älteste, sondern auch, gemäss Ansicht seiner Fans, das rasanteste, interessanteste, spannendste Tischfussballspiel. 1922 erfand der Stuttgarter Möbelfabrikant Karl Meyer das Tipp-Kick-Spiel und meldete das Patent an. Zwei Jahre später (1924) erkannte Edwin Mieg, Kaufmann aus Schwenningen die Verkaufschancen des Spiels, erwarb die Lizenz und machte sich damit selbstständig. Das Spiel wird noch Heute von der Firma Mieg vertrieben. Tipp-Kick fand innert kurzer Zeit nicht nur Käufer sondern auch viele Freunde. In den Jahren 1934-8 verkaufte man über 180’000 Spiele pro Jahre! Das Spiel entwickelte sich mit den Jahren immer mehr und wurde immer ausgereifter. Anfangs waren die Kicker aus Plastik und der Torwart aus Metall kniete. Heute sind die Kicker aus Metall und der Torwart aus Plastik und steht, hat jedoch die Fähigkeit nach links und rechts und seit neustem auch nach vorne zu hechten, diese Version ist allerdings an Turnieren nicht zugelassen. 1997 gelingt Mieg der neuste Coup, so genanntes Profi-Material wird auf den Markt gebracht. Die mit modernster Laser-Technik gefertigten Spieler mit Edelstahlschrauben und dies hat den Vorteil, dass die Beine nun noch einfacher ausgetauscht werden können. Die Beine sind nun auch aus Edelstahl, der Kicker aus Feinzink, die Oberfläche Pulver beschichtet und dadurch extrem widerstandsfähig. Die Mechanik ist ebenfalls aus Edelstahlfederdraht und hat den entscheidenden Vorteil, auch unter extremen Belastungen nicht zu verbiegen. Der Torwart ist aus schlagfestem Kunststoff und der Halteblock aus Aluminium. Der Aluminium-Block wurde verschraubt und kann so jederzeit ausgetauscht werden. Diese Entwicklung wurde zusammen mit dem 3fachen Deutschen Meister Norman Koch ausgeheckt, welcher als Ausnahmetalent gilt und der einzige ist, der 3x Meister wurde und erst 23 Jährig ist!! In Deutschland setzte die Bewegung bereits 1938 ein, in der Schweiz dauerte es etwas länger: Die ersten Vereine der TKC Zollikon und der TKC Reutlingen welche 1964 gegründet wurden. Der älteste noch existierende Verein ist der TKC Mutz Bern (1978). 1980 wurde der STKV (Schweizerischer Tipp-Kick-Verband) in Bern gegründet im gehören 20 Klubs an, auch der TKC BIRMENSDORF. Die erste SEM (Schweizer Einzelmeisterschaft) fand 1981 in Bern statt, die erste Mannschaftsmeisterschaft 1982 in Winterthur. Seit 1984 werden ununterbrochen eine Meisterschaft gespielt mit NLA und NLB ausser 1996 und ab 1999 wo es nur noch eine NLA gab. Bis 1984 wurden die Mannschaftsmeisterschaften an einem Tag ausgetragen seither wird mit hin und Rückspielen gespielt ausser 1999 nur 1 Runde (Meisterschaft an einem Tag). Die Meisterschaft dauerte nun über das ganze Jahr hinweg. Seit 2002 allerdings findet die Mannschaftsmeisterschaft wiederum analog des Modus von den Anfangszeiten statt – sprich an einem Tag!
Im Jahr gibt es an verschiedenen Tagen Turniere welche an verschiedenen Orten stattfinden in der Schweiz, es handelt sich hier um Einzelmeisterschaften wo jeder für sich selbst spielt. Mannschaftsturniere sind eher selten, bis gar nie. Seit dem Jahr 2002 findet nun auch noch eine Team-Meisterschaft (ähnlich der DAVIS-CUP-FORMEL im Tennis statt!). diese dauert über das ganze Jahr hindurch.
Die Team-Meisterschaft boomt und daher wurde es fast notwendig, dass hier der Modus angepasst worden ist, im Jahre 2004 finden erstmals wie früher in der Mannschaftsmeisterschaft 2 Ligen statt (Super League / Challenge League, analog dem Fussball in der Schweiz) – Trotz dem BOOM haben sich im Jahre 2006 „nur“ 9 Vereine für die Meisterschaft angemeldet, da die Super-League normalerweise aus 7 Teams stattfindet, wurde aber anlässlich der Vereinskonferenz beschlossen, sollten sich total bis 9 Vereine anmelden gibt es nur 1 Liga, ab 10 Vereinen gilt der alte Modus von 7 in der Super-League und 3 in der Challenge League. Der Schwund der Teams setzte sich fort, sodass im Jahr 2012 sich nur 4 Teams angemeldet hatten und daher beschlossen wurde (alle aus der Region Zürich), die STM 2012 abzusagen!
Dafür wurde im Jahr 2011 der Schweizer Mannschaftscup reaktiviert und es kam seit langer Zeit wieder einmal zur Möglichkeit das Tripple zu holen (was dem TKC Baden Hotspurs tatsächlich auch gelungen ist) – Das Tripple heisst: STM (Team Meisterschaft – 2er Teams, Mannschaftsmeisterschaft und Cup – 4er Teams). Im Jahre 2012 war nach der Absage nur noch das „Double“ möglich, welches erneut nach „Baden“ ging. Im Jahre 2013 war wieder das Tripple möglich, der Schweizer Meistertitel ging an DYNAMO ZÜRICH und der Cup-Sieg an die Birmensdorfer Adler
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